


...Verhaltensforsch werden sieben Personen in verrückte Stellungsspiele geschickt, mit Standardsituationen gefoult und zu Reaktionen herausgefordert. Das geht über biegsame Blickkontakte, stampfende Tanz-Einlagen, stotternde Körpersprache oder einen kalten Guss Wortschwall...
Dieter Stoll, 03.12.2007
...Unverwechselbar, wie sich die "Navigatoren" in den multifunktionalen Verwandlungsräumen Proskes bewegen, die ein Eigenleben haben. Ständig klappt etwas auf oder zu, verschiebt oder verzieht sich. Dazwischen: junge, komische Zeitgenossen. Nostalgisch wirken sie und könnten mit ihren Slapstick-Posen und Gesten einem Stummfilm entsprungen sein... ein charmantes kleines Welttheater...
04.10.2007
...Die Regisseurin Nicola Hümpel, unterstützt von ihrem famosen Mitstreiter, dem Bühnenbildner Oliver Proske, ersinnt ein wundersam-surreales Bildertheater... Selten werden die alltäglichen Entscheidungsnöte von Thirtysomethings in der Multi-Options-Gesellschaft so umwerfend komisch dargestellt. „Die erste Entscheidung heißt, zu mir selbst, mutig, allein ...“, so beginnt das Stück um die Lust und Last der Selbstbestimmung...
Sandra Luzina, 04.10.2007
...the most original, innovative and melancholic but still funny troupe of the German off-theatre-community is playing on two evenings, each time in front of about 500 spellbound, almost enthusiastically reacting people in the audience... “Nico and the Navigators” are having so much specific within their language, thereby enlarging the language of theatre... The rest of the theatres in Germany could learn a lesson of how to support great contemporary art by experimenting with small means…
Christoph Müller, 23.01.2004
...Nie dem Bedürfnis nachgeben, etwas zu Ende zu bringen. - Und tatsächlich, die szenische Fragmentierung streift nahezu das Genialische. Man staunt, ist verdutzt, hingerissen, konfus. Doch letztlich – und oft erst im Nachhinein – wirkt all das Dadaistische, Anekdotische, Träumerische, Irrwitzige äußerst einleuchtend...
Reinhard Wengierek, 02.01.2004
”This sensitive and crazy, this affectionately mad Nico and the Navigators have never been before“
Peter-Hans Göpfert, 08.12.2003
...„Nico and the Navigators“: Eine der originellsten Theatergruppen Deutschlands wird berühmt - Manche haben sie erst spät entdeckt, andere wussten es sofort, und alle sind sich einig: Ein Gespenst geht um in Europa, das kein Manifest braucht, um Kult zu sein, und das auf den Namen Nico and the Navigators hört. Das klingt nach Popband, ist aber eine Theatergruppe, vermutlich die beste in der Freien Szene Berlins und drüber hinaus...
Renate Klett, 04.12.2003
...„Nico and the Navigators“ beleuchten die unergründlichen Wege der Entscheidung, ihre Parameter und vor allem ihre (Un-)Freiheit. Szenisch einfach werden diese existenziellen Fragen sehr minimalistisch auf die Bühne gebracht. Die Dekorationen und Requisiten sind klein aber fein, ein Großteil der Wirkung wird durch Lichteffekte erzeugt. Das Stück lebt aber besonders von den brillanten Schauspielern, die zu wahren mimischen und körperlichen Akrobaten werden... Ohne Übertreibung kann tatsächlich...
Caroline Uhlig, 30.03.2004
...Nico and the Navigators gehört sicherlich zum Auffallendsten, was Deutschlands Freie Szene zu bieten hat. Warum? Das Ensemble hat in kurzer Zeit eine eigenwillige Handschrift entwickelt, die sich auch in „Kain, Wenn und Aber“ schauspielästhetisch zwischen Buster-Keaton-Slapstick, Grand Guignol, Tanz- und präzisem Bewegungstheater und dem alltäglichen Hochdruck-Realismus von Fernsehshows und deutschen Stammtischreden bewegt...
Nina Peters, 10.02.2004
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