


...an Halles Opernhaus kümmert sich die Berliner Theater-Macherin Nicola Hümpel keinen Deut um das Woher und Wohin ihrer Figuren und versucht gar nicht erst, glaubwürdige Konstellationen für das allzu Unwahrscheinliche zu finden. Ein poetischer Reigen, der seine Bilder aus der musikalischen Wirkung des Augenblicks schöpft...
Jörg Königsdorf, 01.07.2010
...Dies Bildnis ist bezaubernd... „Anaesthesia“ erzählt vom fröhlichen Herumspazieren zwischen Diesseits und Jenseits...
Eleonore Büning, 22.11.2009
"Nico and the Navigators", das ist ein mit Kapitänin schippernder Berliner Kahn, der sich langsam dem offenen Meer nähert. "Mahlermania" bedeutet schon: große Fahrt.
Kai Luehrs-Kaiser, 25.10.2012
Die freie Szene und die Opernhäuser waren sich lange nicht grün. Die Bastionen des Musiktheaters verkannten das kreative Potenzial der freischaffenden Künstler – und übersahen geflissentlich deren flexible und kostensparende Strukturen. Den Freien wiederum war die Oper als überholte Repräsentationskunst suspekt, die zudem einen Löwenanteil der Subventionen verschlingt. Die ideologischen Grabenkämpfe scheinen nun passé.
Sandra Luzina, 24.10.2012
...Von den drei aufgeführten Opern der Händel-Festspiele Karlsruhe, Göttingen und Halle gehen Nicola Hümpel und ihr Berliner Theater-Team Nico and the Navigators am konsequentesten neue Wege. Sie erfinden sozusagen die Zauberoper neu, indem sie den Kern der Handlung assoziativ umspielen...
Joachim Lange, 01.08.2010
...La curiosité teintée de fraîcheur, l’astucieuse interaction entre danse, narration, pantomime, jeu et chant, associée aux transcriptions plus ou moins décalée de 32 tubes de Haendel se révèlent malgré toute la folie qui traverse la pièce d’une gravité qui saisit le microcosme haendélien et les contradictions de son époque avec beaucoup plus de justesse que toutes les pitreries racoleuses en vogue...
Albrecht Thiemann, 01.07.2009
...Dass man sich bei der Inszenierung für Nicola Hümpel, Oliver Proske und ihre Berliner Theatergruppe Nico & the Navigators entschieden hat, gehört eindeutig auf die Habenseite der Festspiele... Die stilisierte Bühnenästhetik erinnert an einen eher heiter verspielten Roberto Wilson. Die Leichtigkeit der zum Teil witzigen, zum Teil illustrierenden Kommentare greift die Sprünge in der Handlung dieser seria jedenfalls produktiv auf und kollidiert nicht mit ihnen...
Roberto Becker, 09.06.2010
...Es sind schöne, verrückte, poetische Szenen, die die zwei da erfinden...
Michaela Schlagenwerth, 07.06.2011
...Für Halle neu (und überfällig) war ein szenischer Wagemut. Hümpel erfindet sozusagen die Zauberoper neu, indem sie den Kern der Handlung auf verschiedenen Ebenen assoziativ umspielt... All das verpasst dem Beziehungskammerspiel eine heiter gezügelte Opulenz...
Joachim Lange, 07.06.2010
...Nicola Hümpel et ses interprètes apportent avec brio un éclairage sur les fulgurances exaltées de l’époque de Haendel, tant par les choix musicaux que par l’énergie de leur présence ardente et complice... Un hommage à Haendel surprenant, loin des célébrations d’ordinaire si convenues...
Franz R. Stuke, 06.06.2009
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